Michael Von Allmen
Vernissage 18.12.2025, 18H00
Ausstellung 19.12.2025 bis 21.01.2026
«Surrealismus Licht und Schatten - analoge Collagen»
Die Collagen von Michael von Allmen entführen die Betrachter in eine Welt, in der die Grenze zwischen Traum und Realität verschwimmt, und in der Absurdität nicht nur erlaubt, sondern gefeiert wird. Mit einer Technik, die sowohl den wilden Experimenten des Dadaismus als auch den surrealen, rätselhaften Welten des Surrealismus huldigt, erschafft der Thuner Künstler visuelle Geschichten, die auf den ersten Blick wie ein unkontrolliertes Chaos wirken – doch bei näherem Hinschauen entfalten sie eine tiefgründige, oft humorvolle und stets unergründliche Bedeutung.
Jedes Werk ist wie ein mysteriöses Puzzle aus Fragmenten – alte Fotografien, vergilbte Zeitungsartikel und vergessene Alltagsobjekte, die der Künstler zu neuen, überraschenden Erzählungen zusammenfügt. Diese Collagen sind wie verborgene Welten, in denen Mensch und Tier sich auf unerklärliche Weise miteinander verbinden, verwandeln und auf bizarre Art und Weise zu neuen Wesen mutieren. Hier fliegen Vögel in den Köpfen von Tänzern, Fische schwimmen durch die Gedanken eines Philosophen, und in jeder Ecke schleicht ein Hinweis auf eine mögliche andere Realität – irgendwo zwischen Witz und Weltschmerz, zwischen Fantasie und Fakt. Die Menschen, die in seinen Werken auftauchen, sind mal humorvolle, mal rätselhafte Charaktere, die sich mit Tieren und Natur zu skurrilen, teils anarchischen Kreaturen vereinen.
Diese Werke sind das Ergebnis eines überaus präzisen und bewussten künstlerischen Prozesses, in dem jedes Fragment, jede Bildkomponente mit einer klaren Intention platziert wird. Es ist keine Zufallskomposition, sondern vielmehr ein fein abgestimmtes Zusammenspiel von Elementen, das immer wieder neue Perspektiven und überraschende Verbindungen erschafft. Der Künstler lenkt den kreativen Fluss mit einer bemerkenswerten Achtsamkeit, die es ihm ermöglicht, gewohnte Wahrnehmungen herauszufordern und zu hinterfragen. In seinen Arbeiten entsteht eine Spannung zwischen Ordnung und Chaos, Vertrautem und Unheimlichem – doch immer ist es die handwerkliche Präzision, die hinter der scheinbaren Willkür steckt.
Hinter der scheinbaren Absurdität seiner Werke verbirgt sich eine präzise Auseinandersetzung mit der Welt – ihren Eigenheiten, Widersprüchen und den Sehnsüchten, die sie prägen. Michael von Allmens Humor ist dabei mehr als nur ein spielerisches Element: Er wird zu einem Fenster, durch das wir die Welt in ihrer Eigenart und fragilen Schönheit erkennen können. In seinen Arbeiten fordert er uns heraus, den Ernst des Lebens mit einem Augenzwinkern zu betrachten, die Dinge nicht nur zu hinterfragen, sondern sie auch mit einer gewissen Leichtigkeit zu nehmen, die es uns erlaubt, über die Grenzen des Gewohnten hinauszublicken.
Diese Ausstellung zeigt eine facettenreiche Auswahl seiner jüngsten Collagen, die mit ihrer Mischung aus Witz, Tiefsinn und meisterhafter Komposition die surrealen, nahezu magischen Bildwelten von Michael von Allmen lebendig werden lassen. Lassen Sie sich verzaubern und entdecken Sie, wie aus Fragmenten, präzise gesetzt und zu Geschichten verdichtet, eine ganz neue Realität entsteht – eine Realität, in der alles möglich scheint und nichts ist, wie es zunächst scheint.
Web: www.m-vision-art.ch
Instagram: @mvisionart_collageartist
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Ausstellung 30.01. bis 11.03.2026
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Kunstraum Satellit
Der Kunstraum Satellit ist ein nicht kommerzieller Kunst- und Kulturraum. Der Satellit hat keine Öffnungszeiten und ist ein Schauraum, durch das grosse Schaufenster haben Sie immer Einblick auf die laufenden Ausstellungen. Die Vernissagen finden jeweils am angekündigten Datum, 18h00 - 20h00 bei jeder Witterung statt.
Der Raum am Guisanplatz in Thun bietet zahlreiche Möglichkeiten eines Dialogs zwischen Kunst und Öffentlichkeit. In dieser urbanen Umgebung bildet er den Schnittpunkt zwischen Innenstadt und Selve-Quartier. Die Nähe zu Cafe Bar Mokka und Kino Rex sorgt für ein kulturelles Ambiente.
Satellit wurde als Zwischennutzung des ehemaligen Kiosks am Guisanplatz gegründet und wird vom Verein Kunstraum Satellit kuratiert und betreut. Dieser setzt sich seit November 2024 aus Odilia Nowacki, Kulturvermittlerin und Jonah Wyler, Technischer Allrounder zusammen.
Ehemalige Team Mitglieder: Raffaella Chiara, Künstlerin (2019 – 2024), Myriam Loepfe, Kulturvermittlerin (2019 – 2021), Paul Le Grand, Künstler (2019 – 2021), Johannes Saurer, Architekt (2019 – 2024), Mario Schlachter, Studium Kunstgeschichte und Mitglied der Betriebsleitung Cafe Bar Mokka (2022 – 2024), Katrin Sperry, Kulturwissenschaftlerin (2020 – 2022), Dominik Stauch, Künstler (2019 – 2024).
Fotografien: Säm Verri (ab November 2024)
Fotografien: Carolina Piasecki (2019 – 2024)
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